Programm


In der Zukunft treffen wir uns
Do. 04.03.21, 18 Uhr
Online-Vortrag und Diskussion

Eine Veranstaltung des Konzeptwerks Neue Ökonomie. Anmeldung über folgenden Link – Du erhältst einen Zugangslink via E-Mail. Die Veranstaltung findet online und auf deutscher Lautsprache statt.
Mehr Infos gibts hier: https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/themen/zukunftfueralle/.

Stell Dir vor, es ist das Jahr 2048 …
Wie willst Du wohnen?
Wie wollen wir im Jahr 2048 unsere Care-Aufgaben verteilen?
Wie verbringst Du Deine Zeit?
Wie könnte diese Zukunft aussehen?

There is no alternative zu Care-Krise, Klimawandel und Kapitalismus? Doch! Sagen wir und sprechen mit Lina Hurlein (Recht auf Stadt, Mietshäusersyndikat), Francis Seek ( Geschlechterforscherin, Antidiskriminierungstrainerin,) und Mono Welk (Familia Futura, Performancekollektiv POLYMORA) über queerfeministischen Visionen für Care-Arbeit, Wohnen und Familien-Vielfalt. Für eine #Zukunftfüralle.

Girls/Museum

04.03.21 ab 18 Uhr, Stream hier

BRD 2020, Dokumentarfilm, 71 min, zum Weltfrauentag

Regie: Shelly Silver Sprache: OmeU (Deutsch & Dari mit deutschen & englischen Untertiteln)

Die Gemälde an den Wänden des Museum der bildenden Künste Leipzig (MdbK) zeigen zahlreiche Darstellungen von Frauen: Musen und Mütter, Ehefrauen und Prostituierte. Über Jahrhunderte hinweg wurde der Großteil dieser Portraits von Männern gemalt, gesammelt und ausgestellt. An Stelle von altgedienten Expert*innen führt uns nun eine Gruppe von Mädchen, zwischen sieben und 19 Jahren alt, durch das Museum. Sie schildern ihre Eindrücke und Wahrnehmungen, stellen Darstellungen in Frage und setzen sie in Kontext zu ihren eigenen Erfahrungen mit Macht, Gender und Repräsentation.

The documentary is a voyage through the historical art collection of the Museum of Fine Arts Leipzig (MdbK), guided by the expertise and insights of a group of girls, ages seven to 19. Moving from artwork to artwork, century to century, they tell us what they see in the collection, which has been predominantly painted, collected and curated by men. (German & Dari with German & English subtitles)

Support your Local Film Culture!

Der Film ist für 4,00 € abrufbar. Die Einnahmen gehen jeweils zur Hälfte an die Regisseurin Shelly Silver und die Cinémathèque Leipzig.

The film can be streamed for 4,00 €. The income go halves to director Shelly Silver and to Cinémathèque Leipzig.

VomensBar digitale
05.03.21, 20 Uhr
Online

„Warum soll es beim Tätowieren auf einmal cool sein, Motive zu stechen, die total problematisch sind?“
In der VomensBar digitale zum feministischen Streik am 8. März, sprechen Yasemin und Kira mit uns über linke Subkultur, Tattoos und safer spaces.
Als frühere Managerin des Tattoostudio Studio394 im Leipziger Osten versucht Yasemin bis heute mit den Tätowierer:innen ein Awareness-Konzept zu entwickeln. Kira, alias alwaysnein, ist selbst Tätowiererin im Flux Tattoo Atelier, ein FLINTA-Studio.
Wir vier sind tätowiert. Wir haben den empowernden Bad-Ass-Charakter erlebt. Noch immer existiert die Norm des weichen, makellosen Frauenkörper, der in die Selbstwahrnehmung vieler – wenn nicht sogar aller – FLINTA-Personen massiv eingreift. Tattoos können da ein emanzipatives, provokantes Moment sein.
Aber wir alle haben auch grenzüberschreitendes Verhalten, Diskriminierung(-en), Mackertum und cis-männliche Autorität einer vermeintlich so alternativen Szene mitbekommen, die weniger aware nicht sein könnte. Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, heteronormative Körperideale und ideologische Symboliken – Tattoos sind nicht selten genauso problematisch wie unthematisiert. In einem toxischen Verhältnis zwischen Körperkult, Trend und Traditionalität, dümpelt die Szene in ihrer eigenen Coolness dahin.
Mit dieser Episode wollen wir den hippen Trend-Status dekonstruieren, einen Raum für längst notwenige Debatten öffnen und sowohl Menschen mit Tattoo-Wunsch als auch Tätowierer:innen adressieren. Alwaysnein und Yasemin zeigen uns, dass Awareness kein Zustand, sondern eine fortlaufende Reflexion bedeutet. Safe Spaces können nicht sein, sondern nur werden und das ist eine Entscheidung.
Das, was ihr euch tätowiert, bleibt. Das was ihr Menschen unter die Haut setzt, ist mehr als „ironisch gemeinte“ Kritzelei. Erst denken, danke.

Non-binary feminisms
Fr. 05.03.21, 18- 20 Uhr
Online-Vortrag

Anmeldung um den Zoom Link zu bekommen/Registration for the Zoom link via: femstreik_leipzig@riseup.net

Béla Belissima is a 22-year old non-binary artist and activist from Berlin, currently living in the Netherlands. In the past they have worked with poetry, photography, and community organizing to challenge our current understanding of (gender) power relations. Most recently, they published their own podcast “Queering the Perspective” which is available on all major podcast streaming platforms. In this talk, they address the gender binary as a patriarchal and colonial construct, making it fundamental to include non-binary and BIPOC perspectives in contemporary feminism. Based on their own experiences they will talk about resilience, the need for trans* empowerment and the potential of non-binary feminism to transcend all binaries and aim for collective liberation.
Béla Belissima ist Künstlerin und Aktivistin, 22 Jahre alt, aus Berlin und lebt momentan in den Niederlanden. Béla versucht vor allem durch Gedichte, Fotografie und Community Organizing die (Gender) Machtverhältnisse zu hinterfragen. Vor kurzem hat Béla außerdem den Podcast “Queering the Perspective” veröffentlicht (zu finden auf allen Podcast Plattformen). In diesem Vortrag wird die Binarität von Gender als ein patriarchales und koloniales Konstrukt diskutiert und hervorgehoben warum die Inklusion von nicht-binären Identitäten und BIPOC Perspektiven in unseren Feminismen so wichtig ist. Basierend auf Béla’s eigener Erfahrung werden Resilienz, Trans* Empowerment und das Potenzial eines nicht-binären Feminismus, der die kollektive Befreiung erzielen will, thematisiert.

Eine gemeinsame Veranstaltung des RPJ Sachsen e.V. in Kooperation mit der linksjugend [‘solid] Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Das Versagen der Kleinfamilie. Kapitalismus, Liebe und der Staat

Fr., 05. 03. 2021, 19.00 Uhr
Eine Online-Veranstaltung der Frauenkultur mit Dr. MARIAM IRENE TAZI-PREVE

Eintritt: 4,- Euro bzw, nach Selbsteinschätzung | Teilnahmelink unter www.frauenkultur-leipzig.de/programm


Kann ein Liebespaar wirklich die Basis einer ganzen Gesellschaftsordnung sein?
Mariam Irene Tazi-Preve legt in ihrem Buch die historischen und ideologischen Ursachen des Dilemmas der Kleinfamilie dar.
Statt einem „individuellen Verschulden“ nachzugehen, fordert sie ein radikales Umdenken des Privaten.
Dabei greift sie viele wichtigen Themen auf: das Drama der Mutterschaft, die neue Vaterschaftsdebatte und die Vereinbarkeitsfrage von Familie und Beruf. Sie analysiert die Politik und deren Interesse an der „kleinsten Zelle des Staates“ – und zeigt auf, wie das Wirtschaftssystem die Kleinfamilie für sich nutzt und sie an die Grenzen der Belastbarkeit bringt.
Als Schlussfolgerung aus den (Miss-)Verhältnissen des herrschenden Familienideals zeigt die Autorin Alternativen auf, die andere Gesellschaften uns bereits vorleben. “… spannender als jeder Krimi. Das Buch ist nicht nur höchst interessant, sondern macht auch betroffen… und öffnet einmal mehr die Augen.“
Dr. MARIAM IRENE TAZI-PREVE, Wien lehrte Politikwissenschaft und Geschlechtserforschung in den USA, Familienforscherin und Zivilisationstheoretikerin mit visionärem Blick.

Soli-Stream-Party mit BumBumRadicals und MenschMeyer

Fr, 5.3.2021 März ab 21 Uhr Live-Stream here

Der 8. März naht und damit auch CHOOSE:feminism, die jährliche Feier grenzenloser feministischer Solidarität. Alles wie immer trotz Corona?Schlange stehen oder auf dem Sofa versacken war gestern. Die Party von heute kommt per Stream zu euch nach Hause: und das gleich im Doppelpack: 2 Floors, 2 Städte, 2 Streams.

Wie gewohnt gibts Techno, Bässe und genrequeere beats vom MeinFloor in unserem Lieblingsclub MenschMeier. Auf dem zweiten Floor gibt’s von BumBumRadicals 80/90ies, drum&bass und hardtekk auf die Ohren. Und das nicht auf der Räuber*innenhöhle nebenan, sondern in Leipzig! Diesmal steht ihr alle auf der Gästeliste. Spenden sammeln wir online, die Soli-Kohle geht an das What-the-Fuck-Bündnis.

Berlin (Mensch Meier) ab 20 Uhr
@ twitch.tv/choosecrew

Leipzig (secret) ab 21 Uhr
@ twitch.tv/bumbumradicals

Es wird fett, also schaltet wieder rein!

06. März 2021 | 14 Uhr | Radio Blau

„Pack Dein Strickzeug weg, Kaschiebe, du blamierst uns!“ – Eine Bearbeitung des Hörspiels „Die Weiberbrigade“ nach Inge Müller mit anschließendem Nachgespräch mit den Produzentinnen und Sprecherinnen des Stücks

Hörstück von Justina Fink / Hannah Maneck / Hannah Ruoff / Leipzig 2020
(50 Minuten, in deutscher Sprache)

Das Hörstück ist Hörspiel, Feature, Diskussion und Klangcollage gleichermaßen. Dabei erzählt das Hörstück die Geschichte von Jenni Nägle und ihrer „Weiberbrigade“, die als Schlosserinnen 1960 im Kombinat „Schwarze Pumpe“ arbeiten und leben. Die Geschichte erzählt von den Alltagskämpfen von Kaschiebe, Vera und Jenni und den anderen Menschen in der Brigade und im Kombinat, ihrer gelebten oder auch fehlenden Solidarität; von Ehe, Kindererziehung und Sexualität. Dabei kommentieren die Sprecherinnen, drei Leipziger Rentnerinnen, was sie lesen und erzählen ihre Perspektive auf die Frauen*politik der DDR. Ergänzt wird dieser Teil der Erzählung sowohl durch den historischen Blick in Alexandra Kollontais Thesen zur Sexualmoral, sowie durch den Blick in Inge Müllers Produktionsprozess und ihre Stellung als Autorin in der DDR.

Das Hörstück fragt wie Sorge- und Hausarbeit anders organisiert sein könnte. Es fragt wie das Verhältnis von Arbeit, Geschlecht und Beziehungen durch ökonomische Abhängigkeiten strukturiert wird. Es fragt wie das binäre Geschlechtersystem zu überwinden ist.

Die Produktion wurde gefördert vom Fachschaftsrat Soziale Arbeit.Medien.Kultur der Hochschule Merseburg, dem StuRa der Uni Leipzig und den Fachschaftsräten Germanistik, Theater-, Politik- und Kulturwissenschaften der Uni Leipzig

Our body, our choice – our rights, our voices!

Mit dem Banner, das wir am Wilhelm-Leuschner-Platz gedroppt haben, haben wir auf sexualisierte Gewalt aufmerksam gemacht und ein Recht auf Selbstbestimmung gefordert.
Die Leipziger Polizei hat das zum Anlass genommen, Strafanzeige gegen uns zu stellen. Die Anklage wurde fallengelassen – jetzt brauchen wir finanziellen Support, um 580 Euro Anwaltskosten zu begleichen.
Drum helft uns, die Repressionskosten zu stemmen und feiert solidarisch mit uns.

Jeder Tag ist feministischer Kampftag!

Stream: https://bit.ly/2OmZ8s8
Spenden: https://www.gofundme.com/f/nsgnx-untersttzung-bei-repressionskosten?utm_campaign=p_cp+share-sheet&utm_medium=copy_link_all&utm_source=customer

Feministisch Sticken: Workshop von DaMigra & LatinX

Sa/So, 6. und 7.3.2021, von 17 Uhr bis 20 Uhr.

MIT ANMELDUNG via femstreik_leipzig@riseup.net

Die Lehrerin ist @Galiahilos, sie wohnt in Mexiko und hat viele Erfahrung damit. (Ihr könntet sie in FB und instagram so finden). Die Workshop ist 6 Stunden für 2 Tagen und es wäre 25Euros per Person. Sie wird uns Theorie, Poems und verschiedene Literatur Material geben. Menschen müssen nur ihre eigene Material kaufen.

Kommt mit dem Rad zu unserer Kundgebung und blockiert damit die Querdenker!

Sa. 06.03.2021, 14 Uhr, Augustusplatz

Kommt am Samstag zum Augustusplatz und seid mit uns laut! Achtet auf das Tragen von Masken und den Abstand!

#08M21 #Le0603 #feministischstreiken #pflegenotstand

Gesundheit ist keine Ware! Für eine feministische Gesundheitspolitik.

Pflegenotstand, zu wenig Personal im Krankenhaus, Zwei-Klassen-Medizin und zu wenig Zeit für die Patient*innen.
Schon vor Corona gab es drängende Probleme im Gesundheitswesen, die sich in der Pandemie noch verschärft haben. Besonders jetzt ist deutlich geworden, dass eine
Krankenhausfinanzierung, die vor allem den Gewinn privater
Klinikkonzerne steigern soll statt dem Wohl der Patient*innen und Beschäftigten zu dienen, an ihre Grenzen stößt. Die Abwertung von Pflege- und Sorgetätigkeiten hat System!
Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Klatschen allein nicht reicht, um die Probleme zu lösen!

So 7.03, 14.30 Uhr

Ein interaktiver Workshop im Elsapark. Organisiert von einer queer-feministisch aktiven Gruppe aus Leipzig.

Was ist sexueller Konsens? 
Was ist nicht Konsens?
Woran zeigt sich, dass etwas nicht Konsens ist?
Woher kann ich wissen, dass Konsens besteht?
Warum ist Konsens sexy?
Wie kann Konsens praktisch aussehen?
Muss Konsens verbal sein?
Wann kann ich Ja sagen?
Wann kann ich Nein sagen?
Wann ist ein Nein ein Nein?
Wie kann mensch mit einem Nein umgehen?
Wie kann mensch damit umgehen, wenn ein Nein nicht akzeptiert wird

Gleicher Workshop am 11.03. im Schattenpark

Sa. 6.3.2021, 17.30 Uhr
FLINTA-only Online-Workshop

Bei Interesse meldet Euch bitte unter der Mail-Adresse femstreik_leipzig@riseup.net an.

Wir laden Euch herzlich zum FLINTA-only Workshop „Arbeit und Streik. Feministische und gewerkschaftliche Perspektiven“ zur Vernetzung und zum Austausch zum Thema Geschlecht und Arbeit ein. Insbesondere sollen gewerkschaftlich Engagierte aller Gewerkschaften und Bündnisaktive angesprochen werden.
Die Referentin, Mine Hänel, ist Bundessprecherin der jungen GEW und kooperiertes Mitglied des Bundesfrauenausschusses der GEW. Mit ihr werden wir gemeinsam versuchen, uns den Begriffen ‘Arbeit’ und ‘Streik’ anzunähern. Hierfür wird es zur Grundlage einen einführenden Exkurs zur juristischen Dimension des Streikrechts in Deutschland geben.>br> Anschließend werden wir einen Blick auf die unterschiedlichen Praxen des (modernen) feministischen Arbeitskampfes im deutschsprachigen Raum werfen, kreative Formen und verschiedene Streikgründe beleuchten. Denn feministische Streiks gab es schon viele und daran wollen wir gerne gemeinsam mit Euch anknüpfen und besprechen, wie eine weitere Vernetzung aussehen könnte.
Leider haben wir nur eine begrenzte Teilnehmerzahl von 20 Personen. Leitet die Einladung gern an Eure Genoss*innen, Freund*innen und Kolleg*innen weiter.

Feministische Schnitzeljagd

So. 7.3.2021, 14 Uhr im Westen – leider voll!

Wer hat den 8. März als feministischen Kampftag eigentlich ins Leben gerufen und was macht der feministische Streik heute? Es gibt viel zu entdecken! Am 7. März wollen wir den Leipziger Westen feministisch erkunden! Los geht‘s ab 14 Uhr, den genauen Ort erfahrt ihr per Mail. Meldet euch dafür bis zum 3.03. unter zwecklos@riseup.net an. Gebt uns gerne Bescheid, wenn sich andere Menschen aus eurem Haushalt auch angemeldet haben, das erleichtert uns die Gruppenzusammensetzung. 🙂 Falls ihr Wünsche bezüglich der Gruppenzusammensetzung habt (FLINT only, mit einer Freund*in zusammen?) könnt ihr uns das auch gerne schreiben!Wir freuen uns auf euch!

Kundgebung vor dem Frauenknast in Chemnitz
„Keine ist frei solange nicht Alle frei sind!“

So. 07.03.2021, 15 Uhr Feministische anarchistische Antiknastkundgebung

Ort: auf dem Parkplatz vor der JVA Chemnitz

Knast ist ein Mittel des Staates, sozialen Problemen zu begegnen. Er soll dich „resozialisieren“. Du hast aber kaum Gelegenheit zur Selbstbestimmung und bist vom Rest der Gesellschaft isoliert. Jede*r Dritte landet nach Freilassung wieder dort, denn der Knast hilft nicht Gefangenen, sondern der Herrschaftssicherung. Es ist ein gewaltvoller und monotoner Ort. Das autoritäre Strafsystem verstärkt Diskriminierung und wirtschaftliche Ausbeutung.

Wenn auch Du denkst, dass Knast keine Lösung für individuelle und gesellschaftliche Probleme sein kann, dann komm mit uns am 07.03.2021 zur JVA Chemnitz. Dort wollen wir die Gefangenen ein Stück aus der Isolation holen, uns gemeinsam über die Zustände im Knast informieren und unsere Solidarität zeigen.

Weitere Infos: https://abcdd.org/

Geimeinsame Anreise aus Leipzig

Treff: Leipzig Hauptbahnhof 12.00 Uhr Gleis 23 
Abfahrt: 12.20 Uhr


So. 07.03.21, 18- 20 Uhr
Online-Vortrag mit interaktiven Elementen

Anmeldung um den Zoom Link zu bekommen/Registration for the Zoom link via: femstreik_leipzig@riseup.net

Seit Jahrzehnten kritisieren Feminist*innen die ungerechte Verteilung reproduktiver Arbeit in heterosexuellen Kleinfamilien. Seit Jahrzehnten ändert sich daran wenig.
Doch seit Jahrzehnten gibt es auch tausende Familien, die alternative Modelle leben. Eine queere Mutter erklärt auf Basis sozialwissenschaftlicher Forschungsergebnisse und persönlicher Erfahrung, was Regenbogenfamilien anders – nämlich besser – machen als der heterosexuelle Durchschnitt. Die meisten queeren Strategien lassen sich auch für Hetero-Konstellationen adaptieren.
Heter@s, nehmt euch ein Beispiel an uns! Sonst bleibt emanzipatorische Elternschaft noch ein paar weitere Jahrzehnte lang das Geheimwissen queerer Familien.
(Referentin: Lisa Bendiek positioniert sich als queere Cis-Frau und westdeutsch sozialisierte Kartoffel. Sie lebt mit ihrer Partnerin, dem gemeinsamen Kind und einer weiteren Mitbewohnerin in Leipzig, lohnarbeitet in einer antifaschistischen NGO und liest nachts manchmal feministische Ethnographien. Für ihre Politgruppen hat(te) sie während der Corona-bedingten Kitaschließungen leider keine Zeit.)

Eine gemeinsame Veranstaltung des RPJ Sachsen e.V. in Kooperation mit der linksjugend [‘solid] Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Digitale Bühne “Der Ursprung der Welt”

So, 07.03.2021 19.30 Uhr
Online-Theaterstück vom Schauspiel Hannover (36 Stunden verfügbar)

Was ist der Unterschied zwischen Vulva und Vagina? Wie groß ist die Klitoris? Warum sind uns diese Fragen peinlich? Woher kommt das Bild, das wir von dem sogenannten „weiblichen Geschlechtsorgan“ haben? Warum verdoppelte sich die Zahl der Intimkorrekturen in den letzten fünf Jahren? Was ist der Unterschied zwischen Gender und Geschlecht? Bin ich normal? Will ich das überhaupt sein? Was ist non-binär? Was hat Hautfarbe damit zu tun? Welche Rolle spielt dabei der Erfinder der Kellogg’s Cornflakes? Warum heißt es das ,schwache Geschlecht‘? Wer bestimmt eigentlich, was weiblich ist? Does sex sell? Können wir darüber sprechen?
In Der Ursprung der Welt begeben wir uns anhand des gleichnamigen Comics der Künstlerin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist auf die Suche nach Antworten in der Kulturgeschichte der Vulva.

Der Ursprung der Welt/ Bild: Isabal Machado Rios

Digitale Bühne: “Feminismus geht uns alle an”

Mo. 8.3., 19:30 Uhr
Online-Podiumsdiskussion mit Fatma Aydemir, Mahret I. Kupka, Anna Mülter, Noa K. Winter und Hengameh Yaghoobifarah.

Schauspiel Hannover auf Zoom / live / Eintritt frei / Anmeldung erforderlich hier

Das feministische Missy-Magazine lebt es schon seit Jahren vor: Die dritte Welle des Feminismus ist auch in Deutschland angekommen, mit vielen neuen, inspirierenden Debatten, Gesichtern, Stimmen und Strategien im Gepäck. Anlässlich des Internationalen Frauen*kampftags am 8. März gehen wir ins Gespräch mit Feminist*innen der Gegenwart: Fatma Aydemir, Mahret I. Kupka, Anna Mülter, Noa K. Winter und Hengameh Yaghoobifarah. Wir haben viele Fragen: Warum hat der alte Feminismus eigentlich ausgedient? Wie sieht ein moderner, pluralistischer, kritischer, empowernder Feminismus im Jahre 2021 aus? Ein intersektionaler Feminismus, der Frauen* in ihren unterschiedlichen Lebensbedingungen und Erfahrungen mitdenkt und mitnimmt – Schwarze Frauen*, muslimische Frauen*, Frauen* mit Behinderung, Frauen* aus der Arbeiterschicht, queere Frauen* und viele mehr.

Zitate von Frauen*, die ermutigen…

So. 07.03., 16.00 Uhr
ONLINE-VERANSTALTUNG der Frauenkultur + Mitmach-Aktion mit Deinem/Eurem Voting!

Alle Infos unter: https://www.frauenkultur-leipzig.de/angebote/aktuelle-projekte/voting-seite/

Seit dem 17.12.2020 stellen wir täglich ein Zitat von einer Frau* auf unserer Webseite online. Mit jedem Zitat wird so einer Frau* in ihren Sichtweisen und in ihrem Denken ein offener Raum gegeben. Worte werden zu Impulsen, die uns im Jetzt berühren, die uns ermutigen, die uns stärken, die uns fordern…
All diese Zitate zu lesen… fasziniert: Frauen* aus verschiedenen Jahrhunderten werden so in ihrer bemerkenswerten Klugheit, in ihren intellektuellen und philosophischen Fähigkeiten wie auch in ihrem tief verwurzelndem Lebenshumor und Pragmatismus sichtbar. Um diese Faszination mit anderen zu teilen, haben wir online die Fragen stellt: 
Welches der Frauen*-Zitate berührt Dich/Sie am stärksten?
Welches betrifft ein Stück weit die eigenen Lebenssichtweisen oder persönliche Positionen?
Und wir haben zur Online-Abstimmung eingeladen – und am 02.02.2021 ein Voting-Meter online gestellt. Am 07. März 2021 wird zum Weltfrauen*Tag in einer Online-Veranstaltung u.a. das Ergebnis öffentlich gemacht.
Wir sind gespannt auf das Abstimmungsergebnis und alle weiteren Zitate und Kommentare…


Draußen

Im Westen haben wir für 250, im Osten und Zentrum für 1000 Teilnehmende angemeldet. Bitte achtet darauf, Maske zu tragen, mindestens 1.5 m Abstand einzuhalten, und nur auf eine Kundgebung zu kommen, damit alle Menschen eine Veranstaltung besuchen können. Danke!

In the West we registered 250 participants, in the East and Center 1000 participants. Please wear a mask at all times, keep minimum 1.5 m distance, and only come to one rally, so that everybody who likes to can attend one event. Thank you!

08. März 2021, 10 – 17 Uhr, 11.30 – 14 Uhr solidarische kollektive Mittagspause mit kostenlosem Mittagessen
Wolfgang-Heinze-Straße Höhe Herderspielplatz

—I don’t care
Heute caren wir nicht, weil wir es die restlichen 364 Tage im Jahr tun.
Hausarbeit, emotionale Arbeit, Familienarbeit, Care-Arbeit, Pflege,
Reproduktions- und Lohnarbeit: ihr nennt es systemrelevant, „die Mama
macht das schon“, Liebe und Fürsorge, Homeschooling.
Wir nennen das unbezahlte Arbeit, wir nennen das Momschooling, wir
nennen das Entwertung weiblich zugeschriebener Berufe, Burn-Out, Gender
Pay Gap und Sexismus.
Wir streiken – denn FLINTA* halten die Welt zusammen!
Patriarchat abschaffen!

—if Monday’s blue
Montage sind scheiße und machen uns traurig, für die meisten sind sie
der Beginn der neuen Lohnarbeitswoche. In der Pandemie fühlt sich jeder
Tag an wie ein Montag: zäh, ängstlich, schlaflos, depressiv kämpfen wir
uns durch den Alltag. Wir erleben, dass “Wirtschaft” wichtiger ist, als
unsere Gesundheit, wie ein Überwinden von Kapitalismus so undenkbar
scheint, dass eher ein Zusammenbrechen von Gesellschaft in Frage kommt.
So erscheint es uns die wohl wichtigste Forderung von allen, zu sagen:
eine befreite Gesellschaft ist möglich, the time is now.
Kapitalismus überwinden!

Streikt mit uns gemeinsam, kommt am 8.3. zwischen 10 und 17 Uhr zur
Wolfgang-Heinze-Straße!
Kommt von 11.30 bis 14 Uhr zur solidarischen Mittagspause!



Wann: Am 8. März ab 13 Uhr, mit Karte + Reader auch Tag ungebunden.

Ort: Die Puzzle-Tour führt euch rund um die Eisenbahnstraße durch den Leipziger Osten. Von 13 – 18 Uhr gibts bei schönem Wetter Musik und kleine Inputs bei Sekt, Kaffee (bringt Becher mit!) und Kuchen vor der E125

Wer: Organisiert von Menschen aus dem Schlicht&Ergreifend

Was: Die Tour führt euch an 10 Stationen rund um die Eisenbahnstraße, an denen euch verschiedene Themenschwerpunkte erwarten. Hier könnt ihr euch (Selbst)reflexiv mit einzelnen Puzzlestücken feministischer Themen und Bewegungen auseinandersetzen, Inspirationen und Empowerment sammeln und auch selbst aktiv werden.
Die Schwerpunkte, die von Objektifizierung über Care Arbeit und weibliche Lust bis hin zur Menstruation reichen, sind von uns persönlich ausgesucht und bearbeitet worden. Sie bilden kein vollständiges Bild feministischer Kämpfe und Themen ab, sondern sind als Puzzlestücke eines vielschichtigen und aufregenden Diskurses zu verstehen.

Wie: Findet euch am besten in kleinen Gruppen und / oder euren Corona- Infektionsgemeinschaften zusammen. Da die Puzzle-Tour immer wieder auf kommunikativen Austausch setzt, macht es Sinn sie gemeinschaftlich zu begehen.
Die gesamte Tour dauert recht lange, ihr könnt euch entweder den ganzen Tag Zeit nehmen oder einfach abkürzen. Die Stationen stehen in ihren thematischen Schwerpunkten für sich.
Ihr braucht Kopfhörer, am besten auch ein Smartphone und euren Lieblingsstift 🙂
Eine Anmeldung ist nicht nötig, ihr könnt euch die Karte (+ Reader) entweder ab Sonntag (07.03.) downloaden oder in der E125 abholen bevor ihr startet.


Online

LiveStream unserer Kundgebungen auf Instagram und Youtube

Kommt am 8. März zum digitalen Flashmob!

Wir fragen deshalb: Care-Arbeit für welches System_relevant?
Gegen das neoliberale Mindestmaß!Ein fürsorgliches, soziales und solidarisches System geht nicht ohne … !

– Wertschätzung, faire Bezahlung und Verteilung von Care-Arbeit! – Kollektive Verantwortung für Fürsorge und Care-Strukturen!- Pflegen, Füttern, Trösten, Spielen, Langweilen!- Kochen und Zeit für’s Essen!- Genug Essen für alle!- Körperpflege und aufs Klo gehen!- Genug Schlaf!- Soziale Absicherung und sicherer Aufenthalt!- Soziale Gerechtigkeit!- Empathie!- Zeit für Gespräche und Beziehungen!- Raum für politische Arbeit, für Kampf gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus, Adultismus!- Sexuelle Selbstbestimmung, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch!- Inidivduelle, diskriminierungsfreie und umfassende gesundheitliche Begleitung bei Schwangerschaft, Gebären und (Co-)Eltern-Werden!- Reproduktive Gerechtigkeit!- Frauenhäuser!- Wohnraum für alle!- Zugang zu kostenloser Gesundheitsversorgung!- Erbe für alle!- Zugang zu einem gerechten Bildungssystem für alle!- Grenzenlose Bewegungsfreiheit für alle!- Solidarität mit Geflüchteten und Auflösung der Lager!

Bringt ein Schild mit, auf dem eure Antwort steht: Welche Care-Strukturen, Care-Arbeit und welche Sorgetätigkeiten sind in einem fürsorglichen, sozialen und solidarischen System_ relevant oder sollten es sein? Ohne was geht es nicht?
Wir treffen uns über Zoom zwischen 10:00-10:15 Uhr und 17:00-17:15 Uhr. Loggt euch einfach kurz mit eingeschalteter Kamera ein, zeigt euer Schild, schaut, was passiert und verlasst das Meeting wieder. So entsteht ein Video des Flashmobs, das wir öffentlich machen. Mit eurer Teilnahme stimmt ihr der Aufnahme und Veröffentlichung zu. Denkt dran: Euer Name in Zoom wird im Video sichtbar sein, ihr könnt ihn auch ändern.

Log In 10:00-10:15 Uhr:
https://hu-berlin.zoom.us/j/64198602519?pwd=U3F3WHhhMjM0T1c5WmJSL3M1KzhNZz09
Meeting-ID: 641 9860 2519Passwort: 08032021

Log In 17:00-17:15 Uhr:
Zoom-Meeting beitretenhttps://hu-berlin.zoom.us/j/65189792778?pwd=SzNZYnNMcnlaOFlVK1E4TFBJdzZiQT09
Meeting-ID: 651 8979 2778Passwort: 08032021



Im Radio

Auch Radio Corax wirft am 8. März hoffnungs- und lustvoll das Radio für die Emanzipation an. Von 10 – 19 Uhr wird live aus dem Studio, aus einem Garten und den Straßen von Halle gesendet. Wir… * blicken an diesem Tag auf lokale und auf weltweit stattfindende Aktionen – aber ebenso zurück auf das vergangene Jahr und sprechen über feministische Organisierung über den Globus verstreut. * wollen uns mit Schwanger-, Mutter- und Elternschaft beschäftigen, sowie mit der Entscheidung gegen eine Schwangerschaft und dem Recht auf Abtreibung. * fragen, warum FLINT* bei der pink tax noch immer drauf zahlen und welche Rolle die Erziehung als Mädchen und Jungen in unserem Leben spielt. * werden einen Blick auf Gewalt gegen FLINT* Personen zu Hause, auf der Straße, in der Gesellschaft werfen und im speziellen über Feminizide und häusliche Gewalt sprechen. * kommen nicht umhin die Pandemie und ihre Auswirkungen auf Geschlechterverhältnisse und Care Arbeit zu betrachten. * widmen uns der feministischen Stadtkritik, dem Spazieren mit Geschlechterbrille und der Figur der Flâneuse. (Johanne) * fragen, welche Rolle cis-Männer im Feminismus und im Kampf gegen das Patriarchat haben. * sprechen über Sex als politisches Projekt und die Befreiung des Begehrens. * befragen, was elektroakustische Musik mit feministischen Kämpfen zu tun hat und wollen mit euch natürlich auch Musik hören von kämpferischen, inspirienden Künstler*innen und Bands! Schaltet ein auf der 95.9 oder weltweit im Internetstream auf radiocorax.de.

Zum Gucken

Soli-Aktion: Frauen bildet Banden gegen Spende streamen -> Frauen bildet Banden (Passwort: Bildet Banden 8.März!!)

Bitte spendet dafür an Abortion Without Borders aufrufen (Spendenempfehlung 3 bis 5 €): https://abortion.eu/?form=FUNBJQBCQRP#support
Die Gelder gehen also an Vereine, die sich gegen das geltende Abtreibungsverbot in Polen einsetzen.

Sehenswerte feministische Filme online (hier müsst ihr etwas bezahlen)

Niemals selten manchmal immer

Female Pleasure



Workshop “Feminismus für Einsteiger*innen
Di. 9.3.21, 19 – 21 Uhr

Anmeldung via feministische-initiative-fulda@gmx.de

Ihr habt schonmal von Feminismus gehört und wollt mehr darüber wissen? Interessiert euch für das Thema, aber wisst gar nicht, was genau dahinter steckt? In unserem Einsteiger*innen-Workshop wollen wir uns genau mit diesen Fragen beschäftigen und einen kleinen Überblick zum Thema Feminismus geben.
Unser Workshop richtet sich insbesondere an Menschen, die bisher noch keine oder nur wenig Berührungspunkte mit feministischen Themen hatten.

Zu Beginn unseres Workshops geben wir einen kurzen theoretischen Überblick und gehen auf die jüngere geschichtliche Entwicklung der Frauenbewegung ein und beleuchten was diese bereits erreicht hat und warum Feminismus gerade heute noch so wichtig ist. 
Gemeinsam mit euch wollen wir über klassische Rollenklischees sprechen und entdecken, wie wir alle vom Feminismus profitieren können.

Wann? Am 9.03.21 um 19 Uhr
Was? “Feministische Happy Hour” (online)
Wer? Feministische FLINTA*’s und Verbündete, deutsch-und/oder englischsprachig, aus Leipzig und darüber hinaus

Was ist das? Eine virtueller Raum, in dem wir gemeinsam das vergangene Jahr reflektieren und Motivation für die Zukunft gewinnen wollen.
Egal, ob ihr im Kollektiv weitergekämpft habt oder euch Zeit für euch selbst, zum Energien aufladen genommen habt, wir wollen unsere Erfahrungen teilen und einen Raum für unsere Wut, Traurigkeit, Kraft, Müdigkeit, Erleichterung und jede andere Emotion schaffen, die uns mit dem 8M Streik verbindet!
Wie? Schreibe eine kurze Email an feministhappyhour@riseup.net short version of the invitation *english*

Fix yourself a drink, put on some fancy clothes, it’s “Feminist Happy Hour”!

What? “Feminist Happy Hour” (online)
Who? Feminist FLINTA*’s and allies, German and/or English speakers, from Leipzig and beyond
When? 9.03.21 at 7 pm
What is it? A virtual playground where we, as fellow feminists , can reflect on the past year and imagine paths for the future.
Whether you have kept fighting in a collective, or you have taken time for yourself and to disconnect, we want to share our experiences and make space for our anger, sadness, power, fatique, relief or any other emotion that connects us to the 8M strike!
How? write a short Email to:feministhappyhour@riseup.net

Mi, 10.3.2021, 19-21 Uhr Workshop mit Despina & Natassa vom Athener 8M-Bündnis:

Anmeldung um den Zoom Link zu bekommen/Registration for the Zoom link via: femstreik_leipzig@riseup.net

Im Rahmen der Streikwoche, haben wir Despina und Natassa vom feministischen Streikbündnis in Athen eingeladen. Sie werden von ihren Aktionen zum 8. März berichten und einen Einblick in ihren Aktivismus und aktuelle Themen des Bündnisses geben – von
staatlichen Repressionen gegenüber feministischen Aktionen über aktuelle Entwicklungen zur metoo- Bewegung in Griechenland. Wir wollen gemeinsam in einen Austausch treten und uns vernetzen!

Eine gemeinsame Veranstaltung des RPJ Sachsen e.V. in Kooperation mit der linksjugend [‘solid] Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Und die ganze Woche von Catcalls of Leipzig

10.03, 15:00, Graffitiwand im Rabet

Teilnehmende: ASL, Frauenkultur, Koschka Linkerhand + ggf. noch weitere Zusagende;
Menschen, die praktische feministische Arbeit leisten, berichten von ihren Erfahrungen und gehen auf Themen ein, die ihnen am Herzen liegen. Zur Sprache kommen Probleme, praktische Handlungsmöglichkeiten für Betroffene sexualisierter Gewalt und was sich die betroffenen Personen wünschen. Danach wollen wir den Raum für alle öffnen um am open mic eigene Erfahrungen zu teilen. WIR – eine queer-feministisch aktive Gruppe aus Leipzig, die sich aufgrund Solidaritätsbekundungen zu Vorfällen sexualisierter Gewalt an FLINTA* Personen zusammengefunden hat.

Klimagerechtigkeit & Feminismus

Mittwoch, 10.03., von 18.30-21.00

FLINTA*-only Workshop

Workshop von Ende Gelände Leipzig

Anmeldung über leipzig@ende-gekaende.org” und mehr Infos hier
https://www.facebook.com/events/452539542616232/


Auf Nadjas Couch mit Frauen für Frauen e.V. Leipzig
10. März 2021 ab 19.00 Uhr auf der digitalen Couch gemeinsam mit ASF und Jusos

Die beschlossenen Corona-Maßnahmen und der Lockdown sind Schutzmaßnahmen in der Pandemie – aber sie bieten keinen Schutz gegen Gewalt. Das viele Zuhausesein, die fehlenden sozialen Kontakte und fehlende Öffentlichkeit sind Katalysator für die physische und psychische häusliche Gewalt. Stress, Existenzangst und Leben auf engem Raum kommen dort noch hinzu.
Der Leipziger Verein Frauen für Frauen e.V. bietet Schutz, Unterkunft und Beratung für Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind. Diese Arbeit ist auch außerhalb der Pandemie häufig an der Finanzierungsgrenze – Kapazitäten der Frauenhäuser, Personal und Beratungsangebote knapp. Wie ist die Lage in der Pandemie? Wie können Betroffene erreicht und unterstützt werden? Welche politischen Forderungen müssen umgesetzt werden, um Frauenhäuser und die Beratung ausreichend auszustatten?

Darüber werden Nadja Sthamer, SPD Leipzig und eine Mitarbeiterin des Vereins Frauen für Frauen e.V. Leipzig am 10. März 2021 ab 19.00 Uhr auf der digitalen Couch sprechen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Jusos Leipzig und der ASF Leipzig.
Für die Veranstaltung sind 60 min geplant.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen auf der Couch Platz zu nehmen und mit uns ins Gespräch zu kommen.
Den Link zum Zoom-Meeting gibt es per PN oder nadja.sthamer@spd-leipzig.de.

Workshop zu Gender Medizin

Do, 11.3. 18-20 Uhr Online-Vortrag von fem*med (Link folgt)


In diesem Vortrag wird es darum gehen, was Gendermedizin ist und warum diese für eine adäquate medizinische Behandlung unumgänglich ist. Dabei werden wir uns unter anderem anschauen, wieso FLINTA* oft von klinischen Studien ausgeschlossen werden und was für schwerwiegende Auswirkungen das auf unsere Gesundheit haben kann.

Mehr Infos hier

Und den ganzen Monat über

Weitere Veranstaltungen der bundesweiten fem*streik Bündnisse hier


V U L V A M E 05.-07.03.2021

VULVASTISCHE AKTIONSTAGE

05.03. 16 Uhr
Eröffnung der Online-Vulvaausstellung

05.03. 18:00
Lesung mit @oliwia_strange
“Das Jungfernhäutchen gibt es nicht”

06.03. 10-12 Uhr
Workshop mit @glitterclit_
“CLIT-VISIBILITY”

06.03. 16:30 Uhr
Podiumsdiskussion mit @exclusivitaeten @glitterclit_ @feliciaewert
“Vulva la Revolución? Vulva als Protestform?”

07.03. 12:30-14:30 Uhr
Workshop mit @vulvinchen
“Geni(t)ale Vielfalt”


Aktionsmonat für Gleichberechtigung von geflüchteten und migrantischen Frauen und Queers von DaMigra

Bestreik’ die Emotionsarbeit mit der Gewerkschaft der Emotionsarbeitenden

08.02.21 – 08.03.21

Melde dich unter: gea-streik@systemli.org

Mental Load? Streik! 
Wa[h]re Liebe? Streik!
Lächeln müssen? Streik!

Neulich hat sich die Gewerkschaft der Emotionsarbeitenden (GEA) das 1. Mal getroffen. Das Treffen dauerte 1 Stunde und daraus ging hervor, dass wir 1 Monat lang verschiedene emotionale Arbeiten bestreiken werden.

Emotionale Arbeit WTF? Sie findet in (zukünftigen Ex-)Liebesbeziehungen, am Arbeitsplatz, auf der Straße, in Freund:innenschaften, politischen Gruppen, Wohngemeinschaften oder (Wahl-)Familien statt. Wir merken das in unserem Alltag: Irgendwas ist da unsichtbar und ungleich verteilt, irgendwie hat es wohl mit feminisierter Arbeit und diesem ominösen Privaten zu tun, irgendwas ist da los mit Patriarchat und Kapitalismus. Wir wissen noch nicht genau, wie das Problem genau zu fassen ist, und wie wir wirkungsvoll streiken können, also lasst es uns gemeinsam rausfinden! 

Am 08.02. treten wir in den Streik. Zunächst bis zum 8M 2021, dann sehen wir weiter.

Was wollen wir bestreiken? Wen wollen wir bestreiken? Warum wollen wir streiken? Wer kann streiken und welche Rückendeckung braucht es dafür?Du weißt schon genau was du bestreikst? Erzähl uns davon!Du hast keine Ahnung? Lass uns austauschen

Wir treffen uns wöchentlich zum Streikcafé und sind gespannt auf dich. Das Streikcafé verstehen wir als Ort des Austauschs und als Unterstützung. Keine Zeit und Energie dafür? Streik ist nicht nur Verweigerung von etwas, sondern auch Raum schaffen für anderes. Wir nehmen uns jetzt mal die Zeit! In den Streikcafés wollen wir darüber sprechen, ob und wie es mit der Gewerkschaft der Emotionsarbeitenden weitergeht. Vor allem aber wollen wir miteinander im Gespräch bleiben und hören, wie eure Erfahrungen mit dem Streik so sind. 

Am 8. März werden wir dann womöglich eine Art Tarifverhandlung haben, wissen aber noch nicht, mit wem, und ob wir überhaupt Bock haben, zu verhandeln. Solange Kapitalismus ist, sind unsere Beziehungen Tauschbeziehungen. Anerkennung drückt sich durch Geld aus. Solange das ist so ist,  sagen wir Emo-Arbeiter:innen: We want money, money, money. Aber klar ist auch – wir wollen eben doch ein ganz anderes Zusammenleben, beziehungsweise Revolution, wo Anerkennung und Arbeit anders laufen. 

Sich aufeinander zu beziehen, auch emotional, ist etwas Tolles – und der Kampf ist, diese Arbeit wertzuschätzen, sichtbar zu machen und gemeinschaftlich zu übernehmen.

DEIN 1-MONATIGES TRANS-INTER-AKTIV-MORGENMAGAZIN FÜR DEINE QUEERE SELF-CARE ROUTINE

Wann? 1.-26. März.
Jeden Tag von 9.30 – ca. 10.00

Anmeldung fortlaufend hier: http://www.trans-inter-aktiv.org/events/self-care_03-2021/
Die Verlängerung des Corona-Lockdowns und der Winter machen dir zu schaffen?
Du fühlst dich antriebslos und dir fehlt die Motivation in deinen Tag starten zu wollen? Du vermisst die Orte, wo du auf andere inter, trans, nicht-binäre und queere Personen treffen und dich austauschen kannst? Du fühlst dich alleine und getrennt von der Welt?
Wir organisieren im März einen ganzen Monat lang eine Online-Self Care Routine: zusammen mit anderen inter, trans, nicht-binären und queeren Personen wollen wir jeden Morgen gemeinsam in den Tag starten! Als digitalen Community-Treffpunkt mit Reflektions-, Körper- und Atemübungen wollen wir dir einen Anhaltspunkt anbieten, deinen Tag und deine Woche zu strukturieren. Dabei musst du nicht viel sprechen, deine Anwesenheit reicht schon vollkommen aus.
Damit ein bisschen Community-Feeling aufkommen kann, wäre es schön, wenn du deine Kamera währenddessen anhast. Das ist jedoch kein Muss. Wir wollen, dass du das tust, was sich für dich gut anfühlt.